Gesunde Lebensmittel, die gar nicht gesund sind

Die schockierende Liste “gesunder Lebensmittel“, die überhaupt nicht gesund sind

Die schockierende Liste “gesunder Lebensmittel“, die überhaupt nicht gesund sind

Sie möchten gesünder essen. Wer möchte das nicht?

Das Gute ist, dass es viele Wege gibt, um Ihre Essensgewohnheiten zu verbessern. Schlendern Sie ganz einfach durch den Supermarkt. Sie werden etliche Nahrungsmittel mit vielen verschiedenen Aufschriften finden, die behaupten gesund zu sein.

Fettarm” steht auf einem. “Ohne Zucker” auf einem anderen. Der Fruchtsaft am Ende des Regals zieht besonders Ihre Aufmerksamkeit auf sich mit der Aufschrift „Aus richtigen Früchten!“

Das ist fantastisch, oder? Jeder ist auf Ihrer Seite und macht gesundes Essen einfacher als je zuvor.

Nun… nicht so voreilig.

Viele “gesunde” Nahrungsmittel sind eigentlich überhaupt nicht gesund und führen Sie mit großen Behauptungen in die Irre, obwohl sie ungesunde und manchmal auch schädliche Zutaten beinhalten.

Zum Glück sind Sie hier genau richtig, um hinter die ganzen vorgeheuchelten Behauptungen zu schauen und die gesunden von den ungesunden Nahrungsmitteln zu trennen. Die folgenden Liste beschreibt fünfzehn der größten Straftäter, die behaupten ihr Produkt sei gut für Ihre Gesundheit, während es in Wirklichkeit überhaupt nicht so ist.

1. Fruchtsäfte

Fruchtsaft

Fruchtsäfte sind eines der Dinge, die Menschen mit der Absicht zu sich nehmen, mehr Obst zu konsumieren. Es ist doch eine gesunde Alternative zu Limonade, oder?

Nun ja… vielleicht eher nicht. Denn manche Fruchtsäfte beinhalten kaum weniger Zucker als Coca Cola.

Während ganze Früchte gesund für Sie sind, können Fruchtsäfte das Risiko für Diabetes des Typs 2 erhöhen.

Weshalb ist das so?

Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Fruchtsäfte nicht die Ballaststoffe enthalten, die in ganzen Früchten zu finden sind. Ballaststoffe helfen die Zuckeraufnahme zu reduzieren, sodass Ihr Körper damit besser umgehen kann. Ohne diese Ballaststoffe, sind Sie sowohl empfindlich für erhöhte und niedrige Zuckerspiegel, als auch für eine ungewollte Gewichtszunahme.

Bei ganzen Früchten zu bleiben, ist der richtige Weg. Warum kaufen Sie nicht anstelle von Orangensaft frische Orangen? Oder tauschen Sie gemischte Fruchtsäfte gegen Beeren, Trauben und Wassermelonen.

Ein entscheidender Vorteil des Tauschs von Fruchtsäften gegen ganze Früchte ist eine viel größere Auswahl an Geschmacksrichtungen. Sie können die Art der Äpfel wählen, die Sie mögen, oder, wenn Sie Zitrusfrüchte bevorzugen, können Sie zu Klementinen greifen, statt zum herkömmlichen Orangensaft.

Vermeiden Sie Fruchtsäfte und Ihr Körper wird es Ihnen danken.

2. Sportgetränke

Sportgetraenk

Athleten trinken Sportgetränke wegen der Elektrolyte. Elektrolyte erfüllen verschiedene Funktionen im Körper, wovon eine äußerst wichtige die Regulierung der Flüssigkeiten im Körper ist. Sie spielen eine Schlüsselrolle für die Hydration und für die Gewährleistung optimaler Leistungen während des Trainings.

Die Sache ist aber, dass Sie Elektrolyte nicht so schnell abbauen, wie Sie denken.

Wasser verlieren Sie eigentlich viel schneller als Elektrolyte. Sportgetränke waren ursprünglich für Spitzensportler, wie Profifußballer und Marathonläufer gedacht. Nur unter erhöhter Intensität oder hoher physischer Anstrengung benötigen wir Elektrolyte als Ergänzung, um unseren Flüssigkeitshaushalt und unsere Leistung aufrechtzuerhalten.

Irgendwo entlang des Weges wurden die Empfehlungen für Athleten zu Empfehlungen für die Allgemeinheit und Gatorade und andere Sportgetränke gehören nun zur Grundausstattung für scheinbar jede Trainingstasche.

Problem mit diesen Getränken ist, dass sie nicht nur Elektrolytergänzer, sondern auch voller Zucker sind. Genau wie mit Fruchtsäften, ist Zucker in flüssigem Zustand nicht das Beste für Ihren Körper. Was ist hier die Kernaussage?

Sofern Sie kein Spitzensportler sind, werden Sie den Wasserverlust problemlos ausgleichen.

3. Pflanzliche Öle

Pflanzenoel

Es gibt viele verschiedene gesunde Fette, die in Fisch, Nüssen, Bohnen und Fleisch zu finden sind. Und an gesunden Fetten möchten Sie vor allem Omega 3 Fettsäuren in Ihrem Körper haben.

Omega 6 Fettsäuren sind leider nicht dasselbe.

Das ideale Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren ist 1 zu 1. Das durchschnittliche Verhältnis der „westlichen“ Ernährung liegt jedoch zwischen 15 zu 1 und 17 zu 1.

Das ist ein großes Problem.

Woher bekommen wir all diese Omega 6 Fettsäuren? Und wieso sind sie im Übermaß so schädlich für uns?

Studien haben ergeben, dass ein hoher Anteil an Omega 6 Fettsäuren, im Vergleich zu Omega 3 Fettsäuren, wesentlich zur Entstehung von Herzkrankheiten, Krebs und anderen chronischen Zuständen beiträgt.

Dies passiert, da manche Omega 6 Fettsäuren Entzündungen von Körpergewebe fördern (was zu vielen der oben genannten chronischen Zustände führt), während Omega 3 Fettsäuren keinen Einfluss auf diese Entzündungen haben.

Omega 3 und Omega 6 Fette befinden sich im Wettkampf miteinander, deshalb verringert eine Ernährung, die reich an Omega 3 Fetten ist, die Auswirkungen der Omega 6 Fette und somit den Prozess der Entzündungen und das Risiko chronischer Krankheiten.

Wieso diskutieren wir hier so ausführlich über Omega 3 und Omega 6 Fette?

Die meisten pflanzlichen Öle haben einen sehr hohen Anteil an Omega 6 Fetten und einen niedrigen Anteil an Omega 3 Fetten.

Es gibt aber ein paar pflanzliche Öle, die einen weniger hohen Anteil an Omega 6 Fettsäuren haben. Olivenöl und Kokosöl zum Beispiel, denn sie bieten ein gesundes Verhältnis der Fette. Halten Sie sich also an diese beiden Öle, statt dem klassischen pflanzlichen Öl oder Rapsöl.

4. Vollkorn

Vollkorn

Gehen Sie durch das Brotregal in Ihrem Supermarkt. Schauen Sie sich die ganzen verschiedenen Brotarten an.

Was sehen Sie?

Vollkornbrot“. „Aus Vollkorn hergestellt“ . „Mehrkornbrot”. „Weizenmehl“.

Es gibt so viele verschiedenen Sorten! Aber was heißt das alles?

Nicht allzu viel, um ehrlich zu sein.

Etiketten können irreführend sein. Es gibt nur eine Sache, die Sie auf der Verpackung von Brot beachten sollten. Eine einzige Nährwertangebe bedeutet genau das, was sie sagt: „100% Vollkorn“.

Es gibt unzählige verschiedener Schlupflöcher, um Brot gesünder klingen zu lassen. „Voll“ hat sich in der Ernährungsindustrie als Modewort etabliert und sich für Vollwertkost zu entscheiden, also zum Beispiel für frische Früchte und Gemüse, ist eine gute Angewohnheit.

Leider kann “Voll” auch irreführend genutzt werden. „Weizenvollkorn“ ist im Grunde genommen nichts anderes als andere Produkte, die mit Mehl hergestellt werden. Bei „Vollkorn“ besteht der gesamte Kern aus Getreide, während bei allen anderen die wichtigen Teile des Getreidekorns entfernt werden und damit auch die wichtigen Nähr- und Ballaststoffe.

Wieso also nur „100%” Vollkorn? Es ist die einzige Garantie, dass das Brot komplett aus Vollkorn hergestellt wurde.

Genau genommen, kann ein Nahrungsmittel nur ein einziges Getreidekorn im Produkt enthalten und trotzdem als „hergestellt mit Vollkorn“ verkauft werden. Deshalb ist „100%“ so wichtig.

Wenn Sie sich für 100% Vollkorn entscheiden, ist auch garantiert, dass es sich um ein nährstoffreiches Produkt handelt. Alles andere ist Ihre Aufmerksamkeit nicht wert.

5. Fettarme oder fettfreie Nahrungsmittel

Naehrwertangaben

Es gibt eine wichtige Sache, die Sie über Ernährung wissen sollten:

Die Wissenschaft ändert sich ständig.

Vielleicht ist “ändern” nicht das richtige Wort. Die Wissenschaft ändert sich nicht, aber wir entdecken ständig neue Sachen. Was ehemals „schlecht“ war, ist nun gut und was einst „gut“ war, ist nun schlecht.

Fett wurde immer als dieses schreckliche Ding empfunden. Und wieso auch nicht? Fett macht schließlich dick, oder?

Naja, nicht wirklich. Im Laufe der Zeit und mit steigender Recherche, hat sich herausgestellt, dass Fette eigentlich niemanden fett machen. Der Schaden war allerdings bereits gemacht und die Regale wurden mit „fettarm“ und „fettfrei“ überschwemmt und Produkte wurden entworfen, um Diäthaltende vor diesen schrecklichen Fetten zu schützen.

Die Sache ist aber die… Lebensmittel, bei denen das Fett entfernt wurde, schmecken ziemlich schlecht.

Fette und Zucker sind zwei sehr ausschlaggebende Faktoren für den Geschmack des Essens. Nimmt man alle Fette aus einem fettreichen Produkt, bleibt etwas bemerkenswert Unappetitliches übrig.

Um den Geschmack zu verstärken, wird fettarmen oder fettfreien Produkten natürlich tonnenweise Zucker zugeführt.

Das Problem damit ist (erkennen Sie den Trend?), dass eine große Menge an Zucker aus der falschen Quelle nicht gesund für den Körper ist. Wie bereits vorher erwähnt, erhöht ein Überschuss an Zucker das Risiko für Übergewicht, Typ 2 Diabetes und eine ganze Menge anderer Gemeinheiten.

Tun Sie sich selbst einen Gefallen: Weichen Sie nicht auf „fettarme“ oder „fettfreie“ Optionen aus. Diese sind nämlich schlimmer für Sie, als deren fettreicher Gegenpart.

6. Margarine und falsche Butter

Butter

Ein weiteres Resultat aus der Ära der “fettfreien” Produkte, war die deutliche Steigerung der Verwendung von Margarine und anderen Butteralternativen.

Die Sache ist, dass Butter eigentlich sehr gut für Sie ist.

Richtige Butter ist normalerweise reichhaltig an Vitamin K2, welches eine wichtige Rolle für die Blutgerinnung, die Gewebegesundheit und die Gesundheit der Knochen spielt. Zusammen mit Vitamin D und Kalzium entsteht eine gewinnbringende Kombination für Knochen und Gelenke.

Darüber hinaus haben Studien gezeigt, dass Margarine, aufgrund der großen Mengen an Transfetten, zu einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten führt, während Butter keinen Zusammenhang damit hat.

Fazit: Es gibt wirklich keinen Grund, Margarine der Butter vorzuziehen. Entscheiden Sie sich für das Gute und Ihr Körper wird Ihnen danken.

7. Gluten-freies Junk-Food

gutenfrei

Um etwas klarzustellen, wenn ich „Junk-Food“ sage, meine ich Chips, Kekse und Gebäck.

Glutenallergien und -unverträglichkeiten sind weit verbreitet. Deshalb macht es Sinn glutenfreie Alternativen zu wählen. Aber machen Sie bitte nicht den Fehler und verwechseln Sie „glutenfrei“ mit „gesund“.

Jedes “(setzen Sie hier das Wort ein) – freie” Junk-Food hat dasselbe Problem: es ist stark verfeinert, enthält keine Nährstoffe und ist voll von ergänztem Zucker.

Für alle diejenigen mit Gluten-Unverträglichkeiten, hat Gluten-freies Junk-Food den Zusatzwert, dass es oft mit Stärke, wie Kartoffelstärke, hergestellt wird, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Sie tun viel besser daran, diese Produkte zu vermeiden und stattdessen auf natürliche Gluten-freie Produkte, wie Früchte, Gemüse und Milchprodukte zurückzugreifen.

8. Pita Chips

Chips

Pita Chips werden von der Presse gelobt und als gesund abgestempelt, da sie gebacken werden.

Ok, das klingt super, aber was ändert das?

Das Wichtigste ist, woraus das Produkt besteht.

Ich ignoriere immer, wie etwas hergestellt wird, bevor ich nicht auf die Zutatenliste und die Nährwertstabelle schaue. Oft werden Sie feststellen, dass die meisten Pita Chips nicht genug Ballaststoffe enthalten und mit Mehl hergestellt werden, das nicht in die „Vollkorn“ Kategorie fällt.

Genau wie beim Vollkornbrot, ist ein Produkt wahrscheinlich Ihre Zeit und Ihr Geld nicht wert, wenn es mit Körnern hergestellt wird, die nicht aus „100% Vollkorn” bestehen.

9. Mit Joghurt ummantelte Bretzeln

Joghurtbretzel

Finden Sie es interessant, dass mit Joghurt ummantelte Produkte, von Rosinen bis zu Bretzeln oder Nüssen, nicht tiefgekühlt aufbewahrt werden müssen?

Das kommt daher, dass sie nicht wirklich mit Joghurt ummantelt sind.

Wenn Sie genauer auf die Zutaten schauen, werden Sie normalerweise so etwas lesen: „Joghurt Beschichtung (Zucker, fettfreies Milchpulver, gehärtetes Pflanzenöl, Joghurtpulver, etc.).“ Es gibt eine Vielzahl interessanter Zutaten aber bis auf “Joghurtpulver”, scheint nicht wirklich Joghurt enthalten zu sein.

Ein weiterer wichtiger Fakt, den man über die Zutatenlisten wissen sollte: Die Zutaten werden per Gewicht sortiert. Das heißt, die schwerste Zutat (die mit dem größten Volumen) ist ganz oben gelistet.

Fällt Ihnen an den Zutaten der “Joghurtbeschichtung” etwas auf? Zucker ist als erste Zutat gelistet.

Und ich glaube Sie wissen inzwischen, was ich von Zuckerüberschuss halte.

Machen Sie stattdessen Ihre eigenen joghurtummantelten Bretzeln zu Hause und verwenden Sie vorzugsweise griechischen Joghurt. Tauchen Sie die Bretzeln ein und genießen Sie diese auf der Stelle oder frieren Sie sie ein, bis sie hart sind. Machen Sie dasselbe mit Erdbeeren und anderen Früchten für einen kleinen gesunden Snack – ohne den ganzen Extrazucker.

10. Vorgefertigte Parfaits

Parfait

Joghurt, Früchte und Müsli. Parfait klingt doch gesund, oder?

Tja, kann sein. Die Sache ist, dass die vorgefertigten Sorten einen großen Zuckeranteil haben.

Sie sind besser dran, wenn Sie zu Hause Ihre eigenen machen. Benutzen Sie griechischen Joghurt (vorgefertigte Parfaits in den Geschäften benutzen häufig normalen Joghurt, welcher mehr Zucker enthält), zuckerarme Früchte wie Blaubeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren, und Hafer statt Müsli.

Mischen Sie alles zusammen und Sie haben einen sehr nahrhaften Snack, voll mit Proteinen, Kalzium, Ballaststoffen und viel Vitaminen – all dies, während Sie Zuckerüberschüsse vermeiden.

Stellen Sie als gesunde Alternative zu Hause Ihren eigenen Parfait mit qualitativ hochwertigen Zutaten her.

11. Frühstücksflocken

Fruehstuecksflocken

Wenn Sie über ungesunde Cornflakes nachdenken, fallen Ihnen sicher Sorten wie Coco Pops, Fruit Loops, Frosties ein.

Und Sie haben Recht. Sie sind definitiv nicht die beste Wahl, um in den Tag zu starten. Aber auch viele „gesunde“ Cornflakes haben eine großen Zuckeranteil und nur wenige Proteine und Ballaststoffe, die benötigt werden, um eine spätere Überzuckerung zu vermeiden.

Es gibt dafür mehrere mögliche Lösungen:

  • Entscheiden Sie sich für die richtigen Zerealien. Es gibt noch immer gesunde Cornflakes, unter denen man auswählen kann, dafür braucht es nur ein aufmerksames Auge. Überprüfen Sie die Zutaten- und Nährstoffangaben. Wenn die erste Zutat mit Zucker in Verbindung gebracht werden kann, gehen Sie weiter.
  • 10 Gramm Zucker oder weniger sind ideal. Je weniger Zucker, desto besser und Sie werden überrascht sein, wie viele Cornflakes 20 Gramm Zucker oder mehr pro Portion haben!
  • Die erste Zutat sollte eine Art von Vollkorn sein. Vollkorn Haferflocken sind üblich (es ist die wichtigste Zutat bei General Mills Cheerios, nicht ohne Grund ein Klassiker unter den Zerealien).
  • Schauen Sie nach Ballaststoffen. Typischerweise sind drei Gramm Ballaststoffe eine große Menge bei Zerealien. Visieren Sie bei Frühstücksflocken mindestens diese Menge an.
  • Wählen Sie Frühstücksflocken als Teil eines ausgewogenen Frühstücks. Dies ist zweifellos der beste Weg. Eine Tasse Frühstücksflocken zusammen mit Eiern und ballaststoffreichen Früchten (Himbeeren sind mit 8 Gramm Ballaststoffen pro Portion der Gewinner, aber Äpfel, Orangen, Bananen und Erdbeeren sind auch eine großartige Wahl).
  • Kombinieren Sie Ballaststoffe mit Proteinen, um das beste Ergebnis zu erhalten. Die Kombination aus Eiern, Zerealien und den richtigen Früchten sorgt für einen Schub an Proteinen und Ballaststoffen am Morgen und gibt Ihnen Energie für den ganzen Tag, ohne Flauten später am Tag.

Sie müssen Frühstücksflocken nicht aus Ihrer Frühstücksroutine streichen. Viel wichtiger ist es, dass Sie die richtige Auswahl treffen und diese, wenn möglich, für einen ausgewogenen Start in den Tag mit anderen hervorragenden Frühstücksspeisen kombinieren.

12. Gefrorene „Diät“-Speisen

Fertiggericht

Oder jegliche andere Art von gefrorenen Speisen. Um Speisen aller Art ordnungsgemäß einzufrieren und zu erhalten, müssen sich Unternehmen besonders ins Zeug legen, sozusagen.

Werfen Sie einen Blick auf die Zutatenliste von gefrorenen Speisen und Sie werden verstehen: sie ist unendlich lang und voll mit schwer auszusprechenden Namen von Chemikalien und Präparaten, von denen Sie vorher noch nie etwas gehört haben.

Eine gute Faustregel beim Einkauf ist folgende: je kürzer die Zutatenliste auf der Verpackung, desto besser.

Statt sich automatisch für tiefgefrorene Produkte zu entscheiden, sollten Sie Ihre eigenen Zutaten – Früchte, Gemüse, Fleisch, Brot, Gewürze und Öle – kaufen und Gerichte selbst zubereiten. Sie können Gerichte auch vorher zubereiten und dann einfach kalt lagern oder einfrieren, wenn Sie eine anstrengende und stressreiche Woche vor sich haben.

Das Gute bei der Zubereitung und beim Einfrieren eigener Speisen ist, dass Sie dafür keine seltsamen Chemikalien oder Präparate benötigen.

Die Realität einer Industrie, die hunderte Millionen von Menschen im ganzen Land mit Nahrung versorgen muss, ist, dass Zusatzstoffe und Konservierungsmittel notwendig sind, um den Verderb zu vermeiden und Abfall zu reduzieren.

Aber sie werden nicht alle gleich hergestellt. Es gibt gute Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, die Ihnen vielleicht fremd sein werden. Dies sind die Wichtigsten:

Niacin – Auch bekannt als Vitamin B3, wird Niacin häufig zu Brot und Mehl hinzugefügt, um die Ernährungskrankheit Pellagra zu vermeiden.

Askorbinsäure – Grundsätzlich ein anderer Name für das gute alte Vitamin C.

Jod – Zu Kochsalz hinzugefügt, spielt Jod eine wichtige Rolle in der Eliminierung der Ernährungskrankheit des Kropfes.

Indem Sie auf kürzere Zutatenlisten achten, vermeiden Sie viele ungesunde Chemikalien und Präparate, welche zu verarbeiteten Lebensmitteln hinzugefügt werden. Aber der beste Weg, um herauszufinden was gut und was schädlich für Sie ist, ist die Recherche.

Wenn Sie manche Elemente auf der Zutatenliste nicht kennen, schreiben Sie diese auf und schlagen Sie sie nach sobald Sie zu Hause sind.

Sich selbst weiterzubilden, ist der beste Weg, um herauszufinden, was gut und was schlecht für jemanden ist. Und das ist doch auch der Grund, weshalb Sie dies hier lesen, oder?

13. Energie/Proteinriegel

Proteinriegel

Protein und Energie Riegel fallen in eine ähnliche Kategorie wie Sportgetränke: Spitzensportler haben einen Nutzen davon, aber der durchschnittliche Mensch sollte sich davon fern halten.

Proteinriegel können für Spitzensportler hilfreich sein, die viele Kalorien und Extraproteine zu sich nehmen, um ihre Leistung und die Muskelmasse aufrechtzuerhalten. Wenn Sie täglich 4000 – 6000 Kalorien benötigen, um Ihre Sportart angemessen zu betreiben, ist es verständlich, dass Sie dies nicht allein mit gekochtem Essen und Vollkostprodukten erreichen.

Jedoch ist die Einnahme von Proteinriegeln für einen durchschnittlichen Menschen grundsätzlich dieselbe, wie die von Schokoriegeln.

Letztendlich haben Sie die gleichen Zutaten und ein ähnliches Level an verarbeiteten Mehlen und künstlichen Aromastoffen. Bis auf das zusätzliche Protein eines Proteinriegels, sind sie ziemlich ähnlich in Bezug auf Kalorien und Zuckergehalt.

Während sie als gesünderer Snack für unterwegs gelten können als Fast Food, sind Sie trotzdem besser dran, wenn Sie stattdessen im Voraus planen und einen Beutel Mandeln oder einen hausgemachten Smoothie mitnehmen.

14. Ballaststoffriegel/Brownies

Ballaststoffe

Während die Ballaststoffriegel zumindest ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs enthalten, gibt es auch hier eine Falle, ähnlich wie bei Proteinriegeln.

Ballaststoffriegel beinhalten eine Menge unerwünschter Zutaten.

Nachdem die Ballaststoffe aus geschmacklosen Pflanzen extrahiert werden, statt aus Vollkorn und Gemüse, werden zu Ballaststoffriegeln und Brownies ausgiebig Zucker, künstliche Aromastoffe und ungesunde Öle hinzugefügt, um diese Herkunft zu verbergen.

Sicher sind sie häufig kalorienarm. Aber Sie können auch einen Kuchen backen und zusammen mit selbstgekochten Speisen und gesunden Snacks essen, und bekommen so aus richtigen Nahrungsmitteln alle Ballaststoffe die Sie brauchen.

Denken Sie daran, es ist nicht so schwierig die vorgeschlagene tägliche Menge an Ballaststoffen zu erreichen, als müssten Sie dafür auf ungesunde Ballaststoffriegel zurückgreifen.

15. Agavensirup

Agavensirup

Nach all dem Gerede darüber, Zucker zu vermeiden, ist es verlockend sich für „zuckerfreie“ Optionen im Supermarkt zu entscheiden.

Das erste Problem sind Zuckeralkohole. Sie werden oft in Süßungsmitteln gefunden und können eine unangenehme Auswirkung auf Ihr Verdauungssystem haben.

Das andere Problem ist Fruktose. Zu viel Fruktose in Ihrer Ernährung kann schädlich sein und folgende Auswirkungen haben:

  • Fettumwandlung. Fruktose wird in der Leber verarbeitet und wenn die Leber voll ist mit Glykogen, wird Fruktose in Fett umgewandelt.
  • Insulinresistenz. Zu viel Fruktose kann zu Leberkrankheiten und anderen metabolischen Problemen führen, wie eine Insulinresistenz. Eine Resistenz gegen Insulin und Leptin, welche beide äußerst hilfreiche Hormone im Körper sind, führt häufig zu Diabetes des Typs 2 und zu Übergewicht.

Agavensirup ist hier der Hauptschuldige, da er doppelt so viel Fruktose besitzt wie Zucker. Der Grund, wieso dies besonders wichtig ist, ist dass viele zuckerfreie Produkte, genau wie mit herkömmlichen Zuckeralkoholen, auch mit Agave versüßt werden.

Wenn Sie Zucker vermeiden sollen, dann sollten Sie vor allem Agavensirup vermeiden.

Fazit? Seien Sie vorsichtig mit zuckerfreien und fettfreien Produkten im Supermarkt.

Nun, will ich von Ihnen wissen:

Haben Sie einige dieser „gesunden“ Lebensmittel in Ihrer Ernährung? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam ein paar gesündere Alternativen finden werden!

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