28 Lebensmittel, die für Ihre Gesundheit schlecht sind und Sie unbedingt vermeiden sollten! - Smart Food Facts

28 Lebensmittel, die für Ihre Gesundheit schlecht sind und Sie unbedingt vermeiden sollten!

28 Lebensmittel, die für Ihre Gesundheit schlecht sind und Sie unbedingt vermeiden sollten!

Mit Sicherheit hat die offensichtlich zunehmende Fettleibigkeit in der Bevölkerung viele Menschen auch gelehrt, wie man gesündere Lebensmittel auswählt und besser auf seinen Körper achten kann.

Ich habe gelernt, dass ich keine Fast-Food-Ketten mehr besuche, kein Weißbrot oder Nudeln esse und Produkte vermeide, die eine lange, verwirrende Liste an Zutaten haben.

Aber was, wenn das nicht genug ist?

Wir wissen, dass uns Hersteller absichtlich in Versuchung führen wollen, ungesunde Produkte zu kaufen, indem sie sie als gesund tarnen. Ich war schockiert als ich entdeckt habe, wie viele „gesunde“ Sachen ich gekauft habe, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie weit weg von nahrhaft sind.

Beginnen wir mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages, dem Frühstück.

Ungesunde „gesunde“ Frühstücksoptionen

Frühstück

1. Cerealien

Mittlerweile sollten wir alle wissen, dass Cerealien gemischt mit Marshmallows oder Schokolade keine gute Idee sind. Und wir sollten sie auf keinen Fall unseren Kindern zu essen geben.

Aber was ist mit den Herstellern, die uns gesunde Cerealien verkaufen wollen?

Laut einem Artikel auf CNN.com, muss man die Zutatenliste nach Vollkorn, das als gesunder Ballaststoff im Körper aufgenommen wird, durchsuchen. „Ballaststoffe sind generell gut, aber nicht alle Ballaststoffe sind gleichwertig“, sagt Bonnie Liebman, Direktorin für Ernährung am Center for Science in the Public Interest. „Gesunde Ballaststoffe, die von Vollkorn oder Kleie stammen, sind für die Gesundheit von Vorteil, aber viele Cerealien enthalten isolierte Ballaststoffe, die aus Getreide gewonnen werden und in Pulverform gebracht werden.“

Dieses Pulver hat für Sie keinen gesundheitlichen Vorteil, versichern Sie sich also, dass die Zutaten auf Ihrem Cerealienprodukt aus Vollkorn sind und wenig Zucker enthalten.

Haben Sie das gelesen? Versichern Sie sich, dass wenig Zucker enthalten ist.

Ganz ehrlich, es gibt nicht viele Frühstückscerealien mit wenig Zucker. Daher sind sie auch hier gelistet als Frühstücksoption, die man am besten vermeidet.

2. Joghurt

Der Reiz von Joghurt als einfach verfügbares Essen steht außer Frage. Joghurt gibt es in so vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und man kann es im Zug oder am Schreibtisch essen.

Wie ich aber schon in einem früheren Artikel ausgeführt habe, ist Joghurt meist voll mit verstecktem Zucker.

Ein 150 g Landliebe Fruchtjoghurt hat 21 g Zucker. Wissen Sie, was zB noch 21 g Zucker enthält? Ein kleiner Snickers-Riegel.

Activia, die gesunde darmflorafördernde Marke, bringt es auf 15 g Zucker in einem noch kleineren 120 g Becher. Es könnte sein, dass all der Zucker den gegenteiligen Effekt von gesund auf den Darm hat, was meinen Sie?

3. Müsli

Es sind 2 Dinge, auf die Sie achten sollten, wenn Sie Müsli kaufen – Ballaststoffe und Zucker. Wenn Sie nicht darauf aufpassen, kaufen Sie am Ende etwas zuckerhaltiges, kohlehydratreiches, das für eine Portion mit 400 Kalorien zu Buche schlägt.

Den Zucker im Müsli finden Sie unter den Decknamen Zuckerrohrsaft, Molasse, brauner Reissirup und Hafersirup vorkommt. Achten Sie auf diese Zutaten und sorgen Sie dafür, dass Sie nicht mehr als 8 g Zucker pro Portion zu sich nehmen.

Sie haben sicher schon gemerkt, dass ich in diesem Artikel etwas auf Zucker herumreite. Das kommt aber daher, weil die meisten von uns einfach zu viel davon konsumieren. Es passiert recht leicht, wenn es in vielen Lebensmitteln versteckt ist, eben auch in sogenannten „gesunden“ Sachen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für beste Gesundheit die Zuckeraufnahme pro Tag auf 5 % oder 25 Gramm (also 6 Teelöffel) zu beschränken.

4. Haferflocken als Fertiggericht

Lassen Sie sich nicht weismachen, dass vorgefertigte, mit Aromen versetzte Haferflocken gesund für Sie sind. Nur die altmodischen, puren Haferflocken liefern Ihnen alle Nährstoffe, die darin enthalten sind.

Instanthaferflocken liegen am glykämischen Index ganz oben, ca. 83. Das ist nicht mehr weit entfernt von einem Bagel mit 72, während die althergebrachten Haferflocken bei einem niedrigen glykämischen Index von 55 liegen.

Wenn Sie gesunde Haferflocken wollen, aber am Morgen nicht die Zeit haben für die Zubereitung, nehmen Sie das Rezept der über Nacht angesetzten Haferflocken her, das ich vor kurzem hier gepostet habe.

5. Putenspeck

Wer kann perfekt gebratenem, salzigem, knusprigem Speck am Morgen schon widerstehen?

Ich habe probiert, ob eine gesündere Version von Speck meine Gelüste nach fettem Schweinespeck ebenso stillen würde. Da Pute mageres Fleisch ist, das auch einen niedrigen Cholesterinwert hat, dachte ich, es wäre ein einfacher Wechsel.

Dann habe ich mir aber die Zutatenliste genauer angesehen und bemerkt, dass es offenbar sehr viel braucht, um aus Pute falschen Speck zu machen.

Am Etikett einer Packung Putenspeck fand sich allerdings mehr als nur Pute. Es fand sich Kaliumlaktat (das auch bei Feuerlöschern und in der Lederkonservierung verwendet wird), Kaliumchlorid, Natriumdiazetat, Räuchergeschmack, Natriumascorbat, Hefeextrakt, Natriumnitrit und Sojalecithin.

Okay, ich glaube, das essen wir nie wieder …

Sind alle Milchsorten gleich?

Milch

6. Magermilch

Vollmilch hat fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K, die für Ihren Körper super sind. Wenn der Fettgehalt jedoch aus der Milch entfernt wird, müssen Hersteller diese Vitamine der Milch wieder beigeben.

Das macht Magermilch im Nährwert der Vollmilch ähnlich, doch haben Studien belegt, dass die Vitamine durch das Fehlen des Milchfetts vom Körper nicht so einfach aufgenommen werden.

Wir hören immer, dass Milch ein großartiger Weg ist um mehr Kalzium und Vitamin D zu bekommen. Vitamin D gibt es in 2 Varianten, Vitamin D3 und dem synthetischen Vitamin D2. Da die meisten Kühe keinem direkten Sonnenlicht mehr ausgesetzt sind, haben auch sie Mangel an Vitamin D3. Molkereien reichern die Milch daher mit Vitamin D2 an, die Recherchen des Journal of Clinical Nutrition lassen aber darauf schließen, dass unser Körper D2 im Vergleich zu natürlichen Formen von Vitamin D als eher unbrauchbar erkennt.

7. Reismilch

Um Reismilch herzustellen, wird gewalzter weißer Reis mit Wasser gemischt um eine milchige Konsistenz zu bekommen. Courtney Subramanian von Time.com meint: „Während dieses Prozesses wird aus Kohlehydraten Zucker, der Reismilch einen süßen Geschmack verleiht. Diese zuckerhaltige Alternative ist arm an Nährstoffen, solange ihr keine Vitamine und Kalzium zugesetzt wird“.

8. Sojamilch

Fast die gesamte weltweite Sojabohnenernte  ist genetisch verändert, um den Tonnen an Pestiziden zu widerstehen und zu überleben. Und da Sojamilch nicht so angenehm ist wie uns die Unternehmen glauben machen wollen, müssen sie sie mit großen Mengen künstlicher Aromen und Süßstoffen versehen.

Soja enthält auch Isoflavone, ein Stoff ähnlich dem Hormon Östrogen. Erin Coleman, RD, LD, meint, dass „große Mengen Soja das Potenzial haben, Menstruationszyklen und Sexualhormone bei Frauen zu verändern, Brustkrebszellen zu stimulieren und das Risiko für Gebärmutterhalskrebs bei Frauen zu erhöhen.“

Die Wahrheit ist, dass es aufgrund des doch noch relativ neuen Konzepts von Sojamilch noch zu wenig Langzeitstudien gibt, um die Sicherheit von Sojamilch garantieren zu können.

Fitnessnahrung zum Mitnehmen

Fitnessriegel

9. Ballaststoffriegel

Riegel haben 9 g Ballaststoffe auf einem Riegel mit 140 Kalorien, aber auch 10 g Zucker. Wenn Sie diese also essen, konsumieren Sie mehr Zucker als Ballaststoffe. Das macht für mich nicht sehr viel Sinn.

Wählen Sie stattdessen Nahrungsmittel, in denen natürliche Ballaststoffe und weniger Zucker enthalten sind, wie zB eine Artischocke (10 g Ballaststoffe), eine halbe Tasse Spinat (7 g Ballaststoffe) oder ein Becher gekochte, schwarze Bohnen (19 g).

10. Proteinriegel

Wenn ich nur mehr von Trainings zu Meetings laufe und kaum mehr Zeit für eine Dusche habe, bin ich auf Eiweißriegel angewiesen, um den Tag zu überstehen. Man muss allerdings extrem wählerisch sein, wenn man den richtigen Eiweißriegel finden will.

Gehen Sie zuerst sicher, dass mindestens 15 g Eiweiß enthalten ist und nicht nur irgendein Eiweiß, sondern die guten wie zB Whey Isolates, hydrolyzed Whey oder Kasein. Prüfen Sie danach den Zuckergehalt. Nehmen Sie keine Riegel, in denen Maissirup mit hohem Fructosegehalt oder Zuckeralkohole (Sorbit, Xylit, Maltit oder Glycerin) oder Saccarose enthalten ist.

Und ein weiterer böser Inhaltsstoff, den man in vielen Eiweißriegel findet, sind künstliche Süßstoffe wie Aspartam. Und dann sollte man auch noch einen Riegel finden, auf dem nicht eine lange Liste unbekannter Zutaten steht. Es gibt viele schlechte Eiweißriegel, lesen Sie also immer das Etikett und seine Sie sehr wählerisch bei Ihrer Auswahl.

Oder machen Sie sich einfach selber welche. Einige meiner Lieblingsproteinriegelrezepte finden sie auf Muscle for Life.

11. Energy Drinks

Da Energy Drinks als Supplements und nicht als Getränke kategorisiert werden, wird der Koffeingehalt nicht limitiert und kann somit auch in ungesundem Ausmaß zugefügt werden. Wenn man also diese extra starken Koffeinmengen mit einer unglaublichen Menge Zucker kombiniert, bekommt man ein Rezept für unregelmäßigen Herzschlag, Bluthochdruckspitzen und ein gesteigertes Risiko für Herzinfarkt.

Wussten Sie, dass ein Monster Engergy-Drink 160 mg Koffein und 54 g Zucker enthält, Red Bull 80 mg Koffein und 27 g Zucker? Diese Zahlen sind alarmierend, oder?

12. Fertige Smoothies

Über den versteckten Zucker in Smoothies in Restaurants habe ich mich schon mal geäußert. Maissirup mit hohem Fruktoseanteil oder eine zuckerhaltige Basis aus Fruchtsaft tun Ihrer Taille oder Gesundheit keinen Gefallen.

Sind fruchtige Snacks nur süßes Vergnügen?

Fruchtsnack

13. Fruchtsnacks

Sie würden Ihr Kind niemals Schuhwachs oder Bodenpolitur essen lassen. Karnaubawachs ist aber genauso in den normalen Fruchtsnacks enthalten.

Dieser Artikel der Huffington Post bestätigt, dass viele Fruchtsnacks nur aus Fruchtkonzentrat, hohe Mengen von Zucker, Gelatine und künstlichen Farbstoffen bestehen. Noch dazu werden in den meisten Snacks Natriumcitrat, Apfelsäure, Sonnenblumenöl und Kaliumcitrat verwendet.

Muss ich noch mehr sagen?

14. Fertiger Obstsalat

In vielen abgepackten Obstsalaten schwimmen die Früchte in einem sirupartigen Bad aus Zucker. Was wäre, wenn wir stattdessen die Früchte mit Fruchtsaft nehmen? Das klingt gesund – ist es aber nicht.

Eine Portion Del Monte’s Fruchtcocktail in 100 % Saft hat 60 Kalorien und 14 g Zucker. Ein Del Monte’s Fruchtcocktail in Wasser hat nur 45 Kalorien und 7 g Zucker.

Meine Meinung? Wenn Ihre Kids (oder Sie selbst) abgepackte Früchte in der Lunch Box haben wollen, nehmen Sie den Fruchtcocktail mit Wasser. Oder vermeiden Sie diese zusätzlichen Kalorien und bleiben Sie stattdessen bei frischen Früchten.

Wie gesund ist Ihr Mittagessen?

15. Mehrkornbrot

Als ich dem Weißbrot abgeschworen habe, bin ich zuerst zu Mehrkornbrot gewechselt. Dann habe ich aber realisiert, dass Mehrkorn und Vollkorn nicht dasselbe ist. Mehrkorn, zB etwas aus Siebenkorn, heißt nur, dass unterschiedliche Arten von Körnern verwendet wurden, aber keine davon muss Vollkorn sein.

Achten Sie am Etikett auf „Vollkorn“. Wie Katherine Zeratsky aufzeigt: „Vollkornprodukte sind die gesunde Wahl, weil sie Nährstoffe enthalten, Ballaststoffe und andere gesunde pflanzliche Bestandteile, die natürlich im Korn vorkommen und eine gute Quelle für Ballaststoffe, diverse B Vitamine und Mineralien sind.“

16. Wraps

Sie denken, dass Sie Ihrem Körper einen Gefallen tun, indem Sie Wraps statt Ciabatta wählen?

Wraps werden immer noch aus Weißmehl und Zucker gemacht, dieselben Zutaten wie in normalem Brot.

Wenn sie glauben, dass der Kohlehydratwert in Wraps geringer ist als in einer typischen Scheibe Brot, werden Sie überrascht sein, dass Wraps manchmal sogar mehr Kohlehydrate enthalten. Zum Beispiel hat ein Ciabatta ca. 26 g Kohlehydrate, aber ein Santa Maria Tex Mex Wrap enthält 53 g Kohlehydrate.

Das bringt mich noch zu einem weiteren Punkt. Wraps mit Spinat oder sonnengetrockneten Tomaten sind nicht besser. Es ist nur eine so kleine Menge Gemüse in den Wraps, die es nicht wert ist erwähnt oder gegessen zu werden.

17. Wurst

Ich teile Wurstwaren in 2 Gruppen, fett und mager. Fette Wurstwaren sind zB Mortadella, Salami, etc. Weil Sie einen so hohen Gehalt an gesättigtem Fett und Natrium haben, esse ich sie wirklich nur sehr selten.

Magere Wurstsorten wie zB Pute und Schinken sind eine gute Option, wenn Sie nach Sorten mit einem geringen Natriumgehalt suchen. Seien Sie aber vorsichtig, weil manche davon immer noch 20 – 30 % der empfohlenen Natriumaufnahme liefern.

Ich möchte Nitraten und Nitriten, die zur Konservierung von Wurst verwendet werden, mehr Aufmerksamkeit schenken. Wie SFGate aufzeigt, wird eine zu hohe Aufnahme von Nitraten und Nitriten mit bestimmten Formen von Krebs in Verbindung gebracht, zB einem höheren Risiko für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Dickdarmkrebs.

Am einfachsten ist es zu sagen, dass die meisten verarbeiteten Fleischwaren nur in kleinen Portionen genossen werden sollten und ich wenn möglich immer die magere, natriumarme Variante ohne Nitrate und Nitrite wähle.

18. Suppen

Dosensuppen sind für ihren hohen Natrium- und Fettgehalt berüchtigt. Cremesuppen haben viele Kalorien und Fette, wählen Sie also stattdessen immer Suppen auf Gemüse- und Brühebasis.

Ich empfehle Suppen mit den wenigstens Inhaltsstoffen und mindestens 3 g Ballaststoffe und 5 g Eiweiß zu wählen, am besten sind Bohnen (Linsen, weiße Bohnen, Schälerbsen) und Minestrone (italienische Suppe mit Gemüse, Bohnen, Pasta und Kräutern in Gemüsebrühe).

19. Fettfreies Salatdressing

Hier ist ein Tipp, an den ich mich immer halte: halten Sie sich von allem fern, das mit „fettfrei“ angeschrieben ist. Die Chancen stehen gut, dass Fett das geringste Problem ist, über das Sie sich Sorgen machen müssten, wenn Sie die Zutatenliste lesen mit all dem Zeug, das Hersteller verwenden um das fehlende Fett wettzumachen.

Typische fettfreie Salatdressings bestehen aus Wasser, Maissirup und Sojabohnenöl – das sind die klassischen 3 Bestandteile, aus denen Firmen unsere billigen Produkte herstellen.

Wir wissen, dass Maissirup schlecht ist für uns, aber was ist mit Sojabohnenöl?

Sojabohnenöl enthält mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3. Wenn Sie mehr Omega-6 als Omega-3 konsumieren, laufen Sie Gefahr, chronische Probleme mit Entzündungen zu entwickeln wie zB Asthma, Allergien und sogar Arthritis.

Die schlimmsten „gesunden“ Getränke

Fruchtsaft

 

20. Fruchtsaft

Wenn Sie gesunden Fruchtsaft wollen, werden sie den Mixer nehmen müssen und ihn selber machen.

Da die meisten Fruchtsäfte am Markt keine Ballaststoffe enthalten, fehlen dem natürlichen Fruchtzucker die Regulatoren, die das Eindringen des Zuckers ins Blut verlangsamen. Ohne Ballaststoffe, die den Zucker am Weg zur Leber langsamer machen, kann ein Teil davon in Fett umgewandelt werden. Und das wollen wir auf keinen Fall.

21. Fertig abgefüllter Tee

Grüner Tee ist eines meiner Lieblingsmittel zur Gewichtsabnahme.

In der alternativen Medizin wird behauptet, dass durch das wichtigste Antioxidans in grünem Tee, das Epigallocatechingallat (EGCG), eine Steigerung der Fettoxidation von bis zu 33 % bewirkt wird.

Da der Tee nicht reguliert wird, wissen Sie wahrscheinlich nicht, wieviel Tee sie eigentlich aus der Flasche zu sich nehmen. Viele Hersteller von Tee in Flaschen verwenden nur Spuren von EGCG in ihren Produkten.

Diese Polyphenolantioxidanzien sind die Bestandteile, die die gesundheitlichen Vorteile liefern und wie WedMD aufzeigt, hat sich in einer Studie herausgestellt, dass abgefüllter Tee nur 3 – 81 mg Polyphenole enthält im Vergleich zu 50 – 150 mg in einem normalen, frisch aufgebrühten schwarzen oder grünen Tee.

Ich denke, es ist am besten, bei selbst aufgebrühtem Tee zu bleiben. Sie nicht auch?

22. Kokoswasser

Ich liebe Kokoswasser um nach einem stressigen Tag Elektrolyte aufzutanken. Aber die gesundheitlichen Vorteile von Kokoswasser hängen stark vom Hersteller ab.

Versuchen Sie immer Kokoswasser aus jungen Kokosnüssen zu finden, da diese noch vor nährstoffreichem Wasser strotzen, das Ihrem Körper hilft. Je älter die Kokosnuss wird, umso länger haben die Nährstoffe Zeit, sich in die Frucht zu verziehen und von ihr absorbiert zu werden, was das Wasser ausgelaugt zurücklässt.

Meiner Meinung nach sollten Sie Kokoswasser mit zugesetztem Fruchtsaftkonzentrat außer Acht lassen. Sie trinken nur unnötig zugesetzten Zucker. Wenn Sie Kokoswasser mit Fruchtgeschmack wollen, geben Sie noch ein paar Stücke frische Ananas oder Pfirsich hinein.

Sind Ihre „gesunden“ Lieblingssnacks schlecht für Sie?

Snacks

23. Reiswaffeln

Da einem Reiswaffeln wie die klügere Option der fetten Kartoffelchips vorkommen, haben wohl viele begonnen, zum Abnehmen an Reiswaffeln zu knabbern. Mir kam es aber vor, als hätten alle vergessen, das Reis nicht gut ist für sie.

Sind Reiswaffeln wirklich nur das, wonach sie aussehen?

Ich denke nicht.

Wie das Shape Magazin erklärt, können Reiswaffeln einen glykämischen Index von bis zu 91 haben (reine Glukose hat 100), das macht es zu Kohlehydraten, die Ihren Blutzucker auf eine Hochschaubahn befördern.

24. Brezel

Sie stehen vor dem Automaten in der Arbeit und sehen eine Packung Kartoffelchips und eine Packung Brezel. Sie entscheiden sich für die Brezel in der Annahme, dass Sie sich für das geringere Übel entschieden haben.

Aber dann kommen Sie drauf, dass Brezeln nichts anderes sind als Mehl, Zucker, Salz und Hefe. Sie entbehren wirklich jedem Nährwert. Brezeln haben einen hohen glykämischen Wert mit 70 oder sogar mehr. Dank dem weißen Mehl und dem Zucker in den Brezeln wird der Blutzucker auf eine Spitze getrieben und Sie fühlen sich schlechter als zuvor.

Nein, danke!

25. Erdnussbutter

Normale Erdnussbutter enthält hydrierte Pflanzenöle, Konservierungsstoffe und Zucker.

Es ist einfach, sich seine eigene Erdnussbutter ohne jegliches Öl herzustellen. Wenn man geröstete Erdnüsse und ein bisschen Salz mit dem Zauberstab mixt, haben Sie alle gesunden Anteile ohne zugesetzte Konservierungsstoffe. Sie können auch Erdnussbutter kaufen, die auf diesem Weg gemacht worden ist. Schauen Sie sich also nach der natürlichen Option um.

Mein liebster Nussaufstrich ist meine selbstgemachte Mandelbutter.

Dafür gebe ich 2 Tassen geröstete, ungesalzene Mandeln in den Mixer und mixe, bis sie fein geworden sind. Zum Schluss gebe ich noch ein bisschen Salz an die Masse für den Geschmack. Total einfach und lecker!

Halten Sie sich von diesen Ölen fern

Öl Transfette

26. Rapsöl

In einem Artikel von Felix Olschewski wird erklärt, dass Rapsöl einen Raffinierungsprozess durchläuft und gehärtet bzw. teilgehärtet, wobei gesundheitsgefährdende Transfettsäuren entstehen.

Obwohl Rapsöl Unmengen an Omega-3-Fettsäuren hat, verursachen die hohen Temperaturen beim Raffinierungsprozess üblen Geruch und so muss das Öl erst desodoriert werden. „Der normale Prozess der Deosodorierung entfernt eine große Menge der Omega-3-Fettsäuren und wandelt sie in Transfette um. Bei Untersuchungen an der Universität von Florida in Gainesville wurden Mengen von 4,6 % Transfetten in kommerziellem Öl gefunden.“

Und diese Transfette sind auf dem Etikett von Rapsöl nicht mal aufgeführt.

27. Palmöl

Wahrscheinlich kochen Sie nicht mit Palmöl, aber ich entdecke es immer wieder auf der Zutatenliste von Müsli, Erdnussbutter, Sojamilch und anderen verarbeiteten Lebensmitteln.

Die Palmölindustrie ist seit der Kampagne gegen Transfette gewachsen. Da Transfette schlechten Cholesterin fördern und den guten senken, überrascht es nicht, dass sich Unternehmen gezwungen sahen, sie mit Palmöl zu ersetzen.

Aber eine veröffentlichte Studie behauptet, dass „Palmölkonsum als Resultat höheren LDL Cholesterin hat als Pflanzenöle mit wenig gesättigten Fettsäuren und hohem HDL Cholesterin.“

28. Margarine

Margarine wurde beliebter, als Butter als ungesund verleumdet wurde. Die Wahrheit ist aber, wir sollten uns immer für Butter statt Margarine entscheiden.

Um Margarine herzustellen, muss Wasserstoff zu ungesättigten Fetten zugefügt werden, um festes und streichfähiges gesättigtes Fett zu bekommen. So entstehen Transfette. Diese Transfette werden das LDL oder schlechten Cholesterin steigern.

Zentrum der Gesundheit meint zu Transfetten: „Das Risiko einer Entzündung im Körper steigt und die Gefahren für die Gefäße des Menschen wachsen. Das führt zu einer Erhöhung des Schlaganfall- bzw. Herzinfarktrisikos. Zusätzlich erhöht sich aber auch noch das Risiko, an Zucker zu erkranken.“

Das ergibt nun unsere Liste der 28 Lebensmittel. Waren Sie auch so überrascht wie ich, als Sie gesehen haben, wie viele ungesunde Inhaltsstoffe diese sogenannten „gesunden“ Lebensmittel enthalten?

Mit zugesetztem Zucker, fragwürdigen Zutaten und absichtlich irreführender Werbung ist es kein Wunder, dass die Menschen in alarmierender Zahl fettleibig und krank werden.

Ich denke, dass der einzige Weg das zu bekämpfen ist, indem man sich gesund mit unverarbeiteten Früchten, Gemüse und Vollkorn ernährt. Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen, in Ihrer Speisekammer aufzuräumen und Platz für wirklich nahrhafte Lebensmittel zu bekommen.

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Ein Kommentar

  1. Martin

    14. September 2015 at 20:33

    Einfach genial. Hatte immer Bauchschmerzen und wusste nicht wieso. Als ich auf diesen Beitrag gestoßen bin viel mir auf das ich so gut wie alles gegessen habe das oben beschrieben wird. Seit 2 Tagen lasse ich diese Lebensmittel schon weg und mir geht es schon viel viel besser.:)

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